Zahnarztpraxis Dres. Graf & Partner

Kompetenz- und Therapie-Zentrum • Allgemeine Zahnmedizin
Umwelt-Zahnmedizin • Ganzheitlich-systemische Zahnheilkunde
Die Zahnarztpraxis in Straubing-Ittling

Implantate

In unserer Praxis in Straubing haben wir uns auf Keramikimplantate spezialisiert!

Aufgrund der nachfolgend beschriebenen Problematiken des Werkstoffes Titan, raten wir generell von Titanimplantaten ab!

Implantate sind künstlich eingesetzte Zahnwurzeln. Sie ersetzen die verloren gegangenen Wurzeln und bilden die Basis für eine neue Krone oder Brücke. Auch bei Prothesenträgern ist eine Stabilisierung der Prothese durch Implantate möglich. Die Prothese wird dadurch fest an Ort und Stelle gehalten, ohne sich zu lockern.

Beschreibung eines Zahnimplantats.

Zahnimplantat

Implantate aus umweltzahnmedizinischer Sicht

Implantate ermöglichen festsitzenden Zahnersatz bei fast jeder Ausgangssituation. Doch sind Zahnimplantate aus Titan wirklich unproblematisch und biokompatibel? Titan gilt zwar gemeinhin als gut verträglich und unbedenklich, doch aus umweltzahnmedizinischer Sicht müssen wir Risiken und Nebenwirkungen im Blick haben.

In einer Vielzahl von Studien konnte herausgefunden werden, dass mittlerweile bei bis zu 30% der Bevölkerung einer Titanunverträglichkeit vorliegt. Reaktionen auf das Material Titan erfolgen vornehmlich bei bestimmter genetischer Veranlagung (Disposition) und sind nicht allergischer, sondern entzündlicher Art. Diese genetische Disposition kann man durch einen sog. „Titan-Stimulationstest“ im Labor nachweisen: Eine Blutprobe des Patienten wird in Kontakt mit Titanpartikeln gebracht und auf gesteigerte Entzündungsreaktionen untersucht. Es handelt sich hierbei um eine entzündliche Abwehrreaktion gegen Titan. Nach dem Einbringen eines Titan-Implantates kann es im weiteren Verlauf (individuell verschieden) zu zwei unterschiedlichen Reaktionen kommen:

1. Zu einer lokalen Entzündung, was bedeutet, dass eine reaktionslose Einheilung eines Titan-Implantats trotz bester Hygiene und optimaler Operationstechnik oft unmöglich ist. Es wird wieder abgestoßen.

2. Das Implantat heilt fest ein, ist belastbar und funktionstüchtig; die Entzündungsauslöser (Entzündungsmediatoren) werden jedoch über Blut, Lymphe etc. weitertransportiert und es kann zu Entzündungen oft sehr fern der Entstehungsstätte mit verschiedensten Symptomen kommen.

Somit sollte nur bei regulärer Entzündungsneigung (nach Test) und bei stabiler Regulationslage an die Möglichkeit einer Implantation gedacht werden.

Da jede Implantation mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden ist, empfiehlt es sich schon allein zur Vermeidung von unnötigen Ausgaben, aber auch und insbesondere zur Vermeidung von immunologischen Belastungen mit drohender gesundheitlicher Problematik, Verträglichkeitstests vor jeder Implantation durchzuführen. Nachdem die Implantatchirurgie nicht nur auf die Zahnmedizin beschränkt ist, sondern z.B. auch bei Knie- und Hüftgelenksersatz, Stents (bei Gefäßverschlüssen) etc. – zur Anwendung kommt, kann so bereits im Vorfeld die Materialauswahl bei diesbezüglichen Eingriffen festgelegt werden.

Biologische Alternative: Keramikimplantate

Wie lange hält ein Implantat?

Bei guter Mundhygiene und regelmäßiger professioneller Reinigung kann man davon ausgehen, dass ein Implantat ein Leben lang erhalten bleibt.
Keramik-Implantate haben dabei den Vorteil, dass, wie wissenschaftliche Untersuchungen eindeutig belegen, diese deutlich weniger Plaque ansetzen als Titan und somit zu deutlich weniger Entzündungen am Implantatbett neigen.

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